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Äußere Verletzungen und Vergiftungen - häufige Hundekrankheiten

04/05/2019
jaeger-werden
Äußere Verletzungen und Vergiftungen - häufige Hundekrankheiten

Äußere Verletzungen und Vergiftungen - häufige Hundekrankheiten
• Wie kann man Blutungen stillen?
Zerschnittene Pfoten, kleine Biss- oder Stichverletzungen an den Beinen und herausgerissene Krallen verursachen z.T. starke Blutungen. In derartigen Fällen bindet man den Fuß von unten nach oben mit irgendeinem gerade vorhandenen Verbandmaterial schichtweise ein, bis kein Blut mehr durchsickert. Wenn man die Bandage zusätzlich mehrmals in sich dreht, so erhält man einen festen Verband. Das Abbinden der Gliedmaße ist schwieriger und bereitet dem Tier oft große Schmerzen. Falls bei starken Blutungen abgebunden werden muss, benutzt man besser eine breite Binde, die oberhalb der Verletzung straff um das Bein gewickelt wird. Nach etwa 20 Minuten sollte sie gelockert werden.

• Wie transportiert man einen Hund mit gebrochenen Gliedmaßen?
Das Schienen gebrochener Gliedmaßen ist nur in wenigen Fällen vorteilhaft. Besser ist es, das verletzte Tier so auf einer Decke oder Trage zu lagern, dass das erkrankte Glied auf dem Körper des Tieres liegt. Anschließend das Tier mit einer Decke zudecken und schnell zum Tierarzt bringen.

• Was bedeutet es, wenn der Hund einen Schock hat?
Der Schock ist kennzeichnend durch ein meist plötzlich einsetzendes Kreislaufversagen. Je nach Art der Ursache (Unfall, plötzlicher Blutverlust, Vergiftung etc.) fällt der Blutdruck rapide ab, so dass es kurze Zeit später zum Ausfall sämtlicher Körperfunktionen kommt. Das Tier bricht plötzlich zusammen, und seine Gliedmaße fühlen sich kalt an. Die Schleimhäute am Kopf sind blass und zeigen meistens eine bläuliche Färbung.

Jeder Schock bedeutet höchste Lebensgefahr und erfordert dringend tierärztliche Hilfe. In der Zwischenzeit soll der Hund in Wolldecken oder Alufolie eingewickelt werden, um den Wärmeverlust zu vermeiden.

Vergiftungen
• Was ist bei einer Vergiftung zu tun?
Vergiftungserscheinungen sind beim Hund oft dramatisch und schreiten schnell fort. Wird eine Vergiftung vermutet, muss alles unternommen werden, um das Gift zu identifizieren. Um eine gezielte Behandlung einleiten zu können, benötigt der schnellstens aufzusuchende Tierarzt so viele Beobachtungen wie möglich. Es ist ratsam die giftenthaltende Substanz dem Tierarzt mitzubringen (Erbrochenes).

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