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Ektoparasiten und andere häufige Hundekrankheiten 1

02/05/2019
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Ektoparasiten und andere häufige Hundekrankheiten 1

Ektoparasiten und andere häufige Hundekrankheiten 1
• Welche Hautparasiten findet man vornehmlich beim Hund?
Flöhe, Läuse, Haarlinge, Zecken und Milben.
Es ist unbedingt notwendig, dass man sich als Hundehalter über die Lebensgewohnheiten von Hautparasiten (vor allem Flöhe) informiert.

Flöhe halten sich den größten Teil ihres Lebens nicht auf dem Wirt auf. Die tägliche Blutmahlzeit dauert ca. eine Stunde. Ausgewachsene Flöhe überleben ein bis zwei Monate ohne Blutmahlzeit.

• Welche Auswirkungen kann Flohbefall haben?
Beim Jagdhund kann Flohbefall zur Ursache folgender Krankheitserscheinungen werden:
• Hautschädigungen mit nachfolgenden bakteriellen Infektionen durch ständiges Kratzen des Tieres.
• Allergie gegen Flohspeichel, die sich in Hautrötungen und -Ödemen und noch stärkerem Juckreiz äußert.
• Bandwurmbefall, denn Flöhe sind Zwischenwirte und können Bandwürmer auf das Haustier und sogar auf den Menschen übertragen.
• Andere Krankheiten, weil Erreger durch den Flohbiss auch ins Blut des Haustieres gelangen können.

• Was kann man gegen starken Flohbefall tun?
Meistens genügt wöchentliches Baden mit antiparasitären Shampoos, Behandlungen mit Flohpuder und das Tragen von Flohhalsbändern. Gut bewährt haben sich auch sogenannte „spot- on“ Verfahren, wobei den Hunden eine antiparasitäre Substanz auf den Rücken geträufelt wird. Einige dieser Substanzen bieten auch einen guten Schutz gegen Zeckenbefall. Eine gründliche Sanierung der Lieblingsplätze mit Insektiziden ist ratsam.

Es müssen immer alle Hunde und Katzen im gleichen Haushalt behandelt werden. Auch Ungeziefer wie Zecken, Läuse und Haarlinge werden durch Floh- und Zeckenbänder angegriffen. Zwar verhindern sie nicht den Befall des Hundes mit diesem Ungeziefer, doch sie halten sich nicht lange auf dem Hund auf.

• Welche Krankheiten werden von Zecken übertragen?
In Deutschland wird vornehmlich Borreliose und die FSME (Frühsommer- Meningo-Encephalitis) von Zecken übertragen. In den südlichen Ländern (Spanien, Italien, Südfrankreich) werden Babesiose und andere Krankheiten übertragen.

16 Wie kann man sich vor Zecken und den von ihnen übertragbaren Krankheiten schützen?
Es stehen sowohl Floh- und Zeckenbänder zur Verfügung als auch Ampullen, die dem Hund in den Nacken geträufelt werden, um so die Plagegeister vom Tier abzuhalten. Seit einiger Zeit existiert für Hunde auch ein Impfstoff gegen Borrelliose, der besonders in gefährdeten Gebieten regelmäßig wiederholt werden sollte. Bei häufigeren Reisen in südliche Länder sollte man seinen Hund gegen Piroplasmose impfen lassen.

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