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Wildmanagement im Jagdrevier

07/08/2011
jaeger-werden
Wildmanagement im Jagdrevier

Management des Schalenwildes mit wildkameras und futterautomaten wildDie Population der Wildtiere wird normalerweise mittels natürliche Faktoren kontrolliert und reguliert. Das Wild wird häufig Opfer des Raubwildes oder der Wetterbedingungen trotz aber diesen Umständen die Population des Wildes regulierten sich selbst und natürlich mit Hilfe von den Menschen bzw. Wildjäger.

Die natürliche Auswahl überstanden grundsätzlich nun die überlebensfähigsten, stärksten, sprich an die jeweiligen Lebensraumkonditionen am besten angepassten Individuen. Das vielzitierte „Ökologische Balance" gründet sich eben dauernd auf mehr oder minder große Zeiträume, nie auf Momentaufnahmen, was nur schon aus der Analyse einzelner Entwicklungskurven verschiedener Tierbestände fühlbar wird.

Derartige natürliche Regulationstechnik wirken in ihrer ursprünglichen Art und Weise in der modernen mitteleuropäischen Kulturgebiete, falls überhaupt, doch noch in stark eingeschränktem Maße. Einzelne Wildtiere begriffen es, sich mit der Benutzung dieser Landschaft durch den Menschen und den daraus resultierenden, teilweise gravierenden Lebensraumveränderungen aufzubauen oder davon zu gewinnen, andere wanderten ab oder wurden ausgerottet, und wieder andere Fristen in den verbliebenen Lebensräumen ein kärgliche Existenz am Rande des Existenzminimums.

Damit die noch verbliebenen Wildtieren bzw. die Bestände anderer Tierarten langfristig sichern zu können, ist der Mensch (oder Wildjägers) an die Stelle einstiger Regulationstechniken getreten. Es geht aber sehr oft darum, eine Übervermehrung bestimmter Wildtiere mit den bekannt negativen Folgen für andere Tier- und Pflanzenbestände desselben Lebensgebietes abzuwenden, Wildschäden in tragbaren Grenzen zu klammern oder annähernd natürliche Alters- und Sozialstrukturen zu beschützen oder wiederherzustellen - es ist Angelegenheit des Wildjägers, eben durch gezielten oder rigorosen Abschuss den erwähnten Tendenzen entgegenzuwirken bzw. günstige Strukturen herzustellen.

1 Management des Schalenwildes

Schalenwild, ausnahmsweise Schwarzwild darf nun im Zuge und im Rahmen eines Abschussplanes erlegt werden, dessen Verzeichnis nach vorgegebenen Bewirtschaftungsrichtlinien stattfindet. Diese könnten in den einzelnen Bundesländern differenzierend sein. Wichtiges Ziel der Bewirtschaftung ist die Erhaltung eines gesunden Wildbestandes in einem Geschlechterrelation von 1 :1 durch eine der natürlichen Auslese lieber nahekommende Abschussregelung.

2 Abschussplanung  des Wildes

Der Qualität und die Beschützung gesunder Schalenwildtiere lässt sich nun unter Beachtung einer mit den Interessen der Land- und Forstwirtschaft und den biologischen Grundsätzen in Konsensus zu bringenden Wilddichte gelingen. Deswegen ist es im Allgemeinen nötig, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen eine Abschussplanung vorzunehmen. Anforderung für den Erfolg dieser Konzeption ist die Prüfung des tatsächlich vorhandenen Wildbestandes nach Art, Zahl und Geschlecht. Das ganze könnte einfach lokal mit einigen Wildkameras beobachtet werden. Im Rahmen einer zeitweise behördlich angeordneten Wilderfassung werden im Spätsommer oder Frühjahr nach Möglichkeit präzise Bestandszahlen der einzelnen Schalenwildarten mit Ausnahme von Schwarzwild gemessen. Laut den Ergebnissen der Bestandsermittlung schlägt der Jagdausübungsberechtigte einen Abschuss vor, den die zuständigen Dienststellen bzw. Hegegemeinschaften im Einvernehmen mit dem Jagdbeirat überprüfen oder verändern. Zudem die endgültige Festlegung des Abschusses wird unter Aufmerksamkeit des zu erwartenden Zuwachses so gemessen, dass die jeweiligen Wildbeständen in einer tragbaren Wilddichte und in einem ausgewogenen Altersklassenaufbau bewahren bleiben.

Als Zuwachs wird bei Rotwild etwa 85%, Damwild 85%, Rehwild 100-110% und bei Muffelwild 70% der am 1. April vorhandenen Alttiere und Ricken angenommen. Diese Zahlen unterliegen, abhängig von Lebengebiet und Bestandsstruktur, mehr oder minder großen Schwankungen.

Die im folgenden wiedergegebenen Methoden reflektieren Idealfälle dagegen, die in der Praxis in der Regel nicht erzielt werden. Allerdings könnten sie, bestandesweise verschiedenartig, als Leitlinien der Abschussplanung und Erfüllung herangezogen werden.

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